Ergebnisse

Simon Delestre (FRA) mit Napoli (Foto: CSI Basel) Basel - Die Schweizer Springreiter warten am zweiten CSI Basel auch nach dem dritten Tag weiter auf den ersten Sieg. Im LGT-Preis, dem Hauptevent am Samstag, fehlte aber wenig zum grossen Triumph des Youngsters Martin Fuchs.

Drei der sieben Reiter im Stechen waren Schweizer. Der Erfolg und 16'000 Franken Sieggeld strich aber der 30-jährige Franzose Simon Delestre aus Metz ein, der Platz 13 in der Weltrangliste einnimmt.

Der französische Stilist führte den Oldenburger Napoli du Ry (v. Baloubet du Rouet x Silvio I) am schnellsten fehlerlos über die sieben Hindernisse der Barrage. Der englische Routinier Michael Whitaker verfehlte auf seiner Stute Little Lady die Bestzeit ebenso wie der erst 18-jährige Martin Fuchs aus Bietenholz, der etwas über eine Sekunde auf Delestre einbüsste.

Junger Reiter mit routiniertem Pferd: Martin Fuchs

Der gross gewachsene Zürcher, Sohn von des Mannschaftseuropameisters 1995 Thomas Fuchs ,  bewies vor grosser Kulisse sein Talent und seine Nervenstärke im Weltklassefeld und klassierte sich auf dem erfahrenen und wieder total genesenen Ideo du Thot als hervorragender Dritter.

Martin Fuchs ritt Ideo du Thot auf Platz drei (Foto: CSI Basel Der inzwischen 15-jährige Franzose, der 2007 mit Beat Mändli Weltcupsieger wurde, hat sich von seiner Sehnenverletzung und fast zweijähriger Genesungszeit prächtig erholt.

Neben Martin Fuchs erreichten auch Steve Guerdat, der Vorjahreszweite, mit Ferrari und Werner Muff mit Kiamon das Stechen. Muff scheiterte am zweitletzten Sprung und wurde Siebter, Guerdat verschätzte sich am ersten Oxer und klassierte sich mit der schnellsten Zeit in der Barrage als Fünfter.

Bester Deutscher in dem Springen wurde Lars Nieberg , der mit der Landadel-Tochter Lucie einen Abwurf im Stechen kassierte und auf Platz 12 landete.

Ahlmann im Jagdspringen Zweiter

In dem vorangegangen Jadgspringen (1.45m) siegte Philippe Rozier (FRA) mit Ideal de Roy, (Selle Francais von Quidam de Revel x Grand Veneur) in 49,63 Sekunden. Christian Ahlmann und Sebastian (v. Lux x Ramiro) kamen nicht ganz an die Zeit heran und wurden mit 49,88 Sekunden Zweite. Platz Drei bis Fünf gingen dann nach Groß Britannien, in der Reihenfolge Guy Williams (Torinto van de Middelstedde), Ben Maher (Oscar) und Michael Whitaker (GIG Portofino)

Weitere Informationen und Ergebnisse auf: http://www.csi-basel.ch

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