Ergebnisse

Herford - Wenn vorn, dann gleich doppelt – das war die Devise am ersten Tag des Großen Springturniers in Herford. Mehrfach schafften es die Sieger, mit dem Zweitpferd auch richtig gut platziert zu sein.

Michael Symmangk vom gastgebenden Verein siegte mit Cole Porter (Westfale von Cornet Obolensky) in einer Springpferde-L (Wertnote: 8,8), mit Contessa (Westfale von Conceicao) wurde er Vierter (WN: 8,2).

In einem M-Springen für Sechsjährige landeten Con Climax (Württemberger von Candillo) und Torben Köhlbrandt ganz vorn, und mit Apricot Brandy (Oldenburger von Argentinus) wurde er Sechster. In der ersten Prüfung der regionalen Tour, ein M*, siegte in der ersten Abteilung Huberta Vahle mit Cormint (Selle Francais von Brandy de la Cour). Nameless (Selle Francais von Mr. Blue) steuerte sie auf den sechsten Rang.

Andres Mauricio Quintero Palomar (Herford) sicherte sich in der zweiten Abteilung mit Lou Tana (Holsteiner von Lou Bega) den ersten, und mit Little Chica (Holsteiner Richtig rund lief es für Eva Bitter (Münster): Die Deutsche Meisterin holte in einer Springpferde-L mit Argelith Squid (Hannoveraner von Salito) die goldene (WN: 8,4) und mit Stalido (Hannoveraner von Stakkato) die silberne Schleife (WN: 8,2).

Ergebnisse Samstag:

Der zweite Tag des nationalen Herforder Springturniers war der Tag der Mehrfachsieger, und dazu gab es eine faustdicke Überraschung in der Youngster-Tour.
Für Toni Haßmann und Niels Hirschheydt galt gleichermaßen: Wenn’s läuft, dann läuft’s halt.


Haßmann sicherte sich am Morgen in einem M** mit Baron PKZ den ersten und mit Bylencia PKZ den zweiten Rang. Wiederum Baron war es, der den Lienener am Nachmittag zur zweiten goldenen
Schleife des Tages trug, die beiden gewannen ein Zwei-Sterne-S-Springen. In zwei Abteilungen eines M**-Springens für sieben- und achtjährige Pferde siegte Niels Hirschheydt (Hardenberg), einmal mit
Lamiro W, einmal mit Lucie H.


Eine Überraschungssiegerin gab es im Finalspringen der sieben- und achtjährigen Pferde, einem Ein-Sterne-S. Die erst 20-jährige Emma Augier de Moussac und der achtjährige Wembley (KWPN von
Cassini I) waren im Stechparcours mit 34,58 Sekunden die Schnellsten. Nur drei Zehntelsekunden dahinter landeten die Favoriten Michael Symmangk (Herford) und Pikeur Bonita. Die beiden hatten
am vergangenen Wochende in Verden das Finalspringen der jungen Pferde gewonnen.

Platz drei sicherte sich Emmas Stallgefährte Torben Köhlbrandt mit For good Feeling in 35,44 Sekunden.
Seit gut einem Jahr trainiert Emma Augier de Moussac mit sieben Pferden in Ibbenbüren im Stall von Heinrich-Hermann Engemann und Torben Köhlbrandt. Sie hat bereits etliche auch internationale
Erfolge und reitet in Deutschland für den ZRFV Riesenbeck. Mit Wembley buchte sie beim diesjährigen CSI in Neustadt/Dosse ihren größten Erfolg mit einem siebten Platz in der Großen Tour.
Schon vier Springen der schweren Klasse hat sie mit dem Schimmel gewonnen, den sie als Sechsjährigen von Jeroen Dubbeldam erworben hatte.

Quelle: Anja Krabbe / http://www.reiterverein-herford.de

Tags: Herford | Symmangk

"));