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Die Medaillengewinner Reining Mannschaft: USA vor Belgien und Italien  (Foto: K. Houghton, FEI)
Lexington - Heute wurden bei den Weltreiterspielen WEG 2010 Kentucky die ersten Medaillen vergeben, und zwar im Reining Mannschaftswettbewerb.

Weltmeister im Reining wurde das Team der USA mit Tim McQuay (Hollywoodstinseltown), Craig Schmersal (Mister Montana Nic) , Tom McCutcheon (Gunners Special Nite) und Shawn Flarida (RC Fancy Step), die zusammen 674.5 Punkte holten.

Die Silbermedaille ging an die Mannschaft aus Belgien mit 659 Punkten und Bronze holte sich das Team aus Italien mit 655.5 Punkten.

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Shawn Flarida und RC Fancy Step gewannen die Einzelwertung (Foto: Kit Houghton FEI)
Den besten Einzelscore erhielt der US-Amerikaner Shawn Flarida, der mit RC Fancy Step 227 Punkte erzielte. Auf Platz zwei rangierte bereits seit gestern der Italiener Stefano Massagnan.

Die Hoffnungen der deutschen Reiner auf eine Teammedaille bei den Weltreiterspielen in Lexington/Kentucky gingen nicht in Erfüllung.. Emanuel Ernst (Windeck) erhielt mit seinem Quarterhorse Legends Diamond Doc für seine Manöver nur einen Score von 209 Punkten und reihte sich zum Ende der dritten Startergruppe nur auf Platz 31 in der Einzelwertung ein. Das deutsche Team lag am Ende auf Platz 6 mit 650.5 Punkten.

„Unsere Medaillenträume sind geplatzt“, so ein sichtlich enttäuschter Equipechef Paul Kratschmer (Bad Camberg).

Der bisherige Wettkampfverlauf des deutschen Teams war durch Höhen und Tiefen geprägt. Zunächst sorgte der erste deutsche Reiner Nico Hörmann (Bünde) am Samstag für einen Schockmoment. Beim ersten Spin zu Beginn des Rittes rutschte sein Pferd Mister Dual Spring aus und berührte mit der Flanke den Boden. Das Paar blieb ohne Punkte und lieferte für das deutsche Team das Streichergebnis.

Deutlich besser lief es dann für Grischa Ludwig mit Hot Smokin Chex, der mit dem dritthöchsten Tagesscore von 220,5 abschloss und die deutsche Mannschaft wieder hoffen ließ. „Ich brauche immer etwas Druck, um gut zu reiten,“ sagte Ludwig nach seinem Ritt. Eine erneute Ernüchterung in der deutschen Mannschaft folgte nach dem dritten deutschen Reiter. Ernst verlor bei einem Stoppmanöver wertvolle Punkte, als sein Pferd vor der vorgesehenen Markierung stoppte. „Damit kann ich nicht zufrieden sein“, so ein sichtlich frustrierter Emanuel Ernst.

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Mannschaftsergebnisse

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