Ergebnisse

US-Amerikaner Peter Wylde im Stechen Sieger mit Sanctos van het Gravenhof (Foto: www.sportfotos-lafrentz.de) US-Amerikaner Peter Wylde im Stechen Sieger mit Sanctos van het Gravenhof (Foto: www.sportfotos-lafrentz.de) Oldenburg -  Mit einem us-amerikanischen Sieg und einem furios heraus gerittenen zweiten Platz für Oldenburg endete der Große Preis von Oldenburg, präsentiert von Alte Oldenburger Krankenversicherung AG, LzO und Öffentliche Versicherungen Oldenburg.

US-Reiter Peter Wylde sicherte sich mit dem erst acht Jahre alten Sanctos van het Gravenhof  den Sieg in der mit 30.000 Euro dotierten Prüfung und schwärmte in akzentfreiem Deutsch: „ Das ist ein Pferd – unglaublich!“

Gefeiert wurde der Sieger, aber vor allem auch der Zweitplatzierte Joachim „Jocki“ Heyer aus Cloppenburg. Der Berufsreiter saß im Sattel des neun Jahre alten Aquino, ein Oldenburger Sohn des Argentinus, und sauste beim ersten Großen Preis in fehlerfreien 34,86 Sekunden durch das Stechen. „Ich bin überglücklich und mehr als zufrieden,“ diese Feststellung nahmen beide Reiter für sich in Anspruch.

Heyer, weil er nicht jedes Wochenende einen internationalen Großen Preis bestreitet und Wylde, weil er von Sanctos van het Grevenhof überzeugt ist. Das Pferd wurde ihm in einer Phase zum Beritt gegeben, in der er Pause vom Turniersport gemacht hat und sich mehr seinen Schülern und der Ausbildung widmete.

Das Potential des belgischen Wallachs  war für den WM-Dritten von 2002 indes sofort ersichtlich.  „Er ist sicher eines der besten Pferde, die ich je im Leben zu reiten hatte.“ Wylde hat sein Dauerquartier im Rheinland nahe Mönchengladbach aufgeschlagen und plant im Frühjahr 2011 in Florida am Winter Equestrian Festival teilzunehmen.


Der 45 Jahre alte Amerikaner hat sich genauso wie Joachim Heyer und der Drittplatzierte Marc Houtzager (Niederlande) mit dem ebenfalls erst acht Jahre alten Voltaire für das Finale der Masters League in Frankfurt vom 15. bis 19. Dezember qualifiziert.  Das Ticket nach Frankfurt löste am Samstag bereits der Sieger im Preis der Oldenburger Wirtschaft, Maikel van der Vleuten (Niederlande).

Weltmeisterin auf Platz Sechs

Die Plätze vier bis sechs sicherten sich gleich drei deutsche Paare. Vierter wurde Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Sauternes ter Vlucht (null Strafpunkte in 36,73 Sekunden).

Auf den Plätzen fünf und sechs folgten Tony Hassmann (Lienen) mit Contact van de Heffinck (vier Strafpunkte in 36,34 Sekunden) und die frisch gebackene Mannschaftsweltmeisterin Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit ihrem Nachwuchspferd Holiday by Solitour (vier Strafpunkte in 37,14 Sekunden).

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