Hengstportraits von A-Z

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Pot d'Or xx

Der schwarzbraune, im Nationalgestüt St Lô stationnierte Hengst wurde 1966 geboren und 1973 angekört. Er war recht klein : 163 cm. Der BLUP von +13 ist zwar nur mittelprächtig, gehört jedoch zu den besseren bei Vollbluthengsten. Er deckte bis 1991.

Pot d'Or ist besonders als Hindernissrennpferd im Sport bekannt geworden. In dieser Disziplin konnte mehr als 1 Million FF gewinnen und war unter anderem Gewinner des Grossen Steeple Chase de Paris und des Grossen Steeple Chase der Vierjährigen.

Es ist besonders der Vater von Pot d'Or, der ein dem Warmblutzüchter bekanntes Pedigree besitzt : Buisson d'Or besitzt so illustre Ahnen wie Hyperion, Teddy, Phalaris und den alle überragenden St Simon. Er ist der Vater von mehr als 300 Gewinnern auf der Rennbahn, sowohl Hinderniss als auch Flach.

Die Mutterseite ist weniger bekannt, obwohl auch hier zwei sehr gute Hengste in den hinteren Generationen stehen : der Teddy-Sohn Asterus und ein Hurry On-Sohn. Hurry On ist besonders als Grossvater Furiosos bekannt. Asterus, bzw Teddy, finden wir in den Stammbäumen von Night and Day, Verdi, Cor de Chasse, Fra Diavolo und bei den in Deutschland deckenden Vollblütern Zarewitsch, Barnaul, Gambler's Cup, Grundyman, Little Lio , Manometer, Schampus und anderen. Appo ist nie auf der Rennbahn gewesen, ist aber als Mutter von 10 Rennbahngewinnern bekannt.

Pot d'Or war lange Jahre der beste Vollblutbeschäler der Staatsgestüte. Stationniert im Hochzuchtgebiet, die Normandie, wurde er von den Züchtern allgemein als die Ausnahme unter den Vollblutveredlern angesehen, da er einer, vorallem in seiner Anfangszeit, der wenigen Vollblutvererber mit talentierten Springnachkommen war.

Seine Beliebtheit war übrigens nicht auf die Springpferdezucht beschränkt, sondern erstreckte sich auch auf die Vollblüter und die Halbblutrennpferde - AQPS wie diese in Frankreich heissen. Die AQPS werden in Frankreich fast ausschliesslich in Hindernisrennen eingesetzt, glänzen in diesen jedoch gegen die Konkurrenz der Anglo-Araber und Vollblüter. Sie haben in den letzten Jahren oft die grössten Rennen in Auteuil, der bekanntesten Hindernisrennbahn Frankreichs, gewonnen. Von den Züchtern der Rennpferde wurde die beschränkte Anzahl der Deckkarten stark bedauert.

Man findet in Frankreich keine Stuten, die nicht schon veredelt sind. Selten sind schon die Stuten, die erst in der 4. Generation ein Vollblut führen. Mit diesen Achtel- und Sechszehntelblütern hat Pot d'Or hervoragende Nachkommen gebracht. Er kreuzte sehr gut mit Stuten, die Orange Peel im Stammbaum führen.

Pot d'Or hat Nachkommen im Vollblut-, Traber-, Selle Français- und Anglo-Araberzuchtbuch.

Unter den Pot d'Or-Nachkommen fallen einige für die Dressur talentierte Pferde auf, er hat aber Sieger in allen olympischen Disziplinen und auf der Rennbahn unter seinen Nachkommen.

Er gibt in mehr als 80% aller Fälle seine braune Farbe, mehr oder weniger dunkel, mit. Man findet aber auch einige Schimmel; Füchse sind selten unter seinen Nachkommen.

Sein bester Nachkomme ist ohne Zweifel die Stute La Belletière (Herve Godignon, FRA) ISO 189 in 1988 und ein BLUP-Wert für Springen von +29 (CD 0.52). Sie führt in der 3. Generation Rantzau und in der 5. Generation Orange Peel. Die 3. Mutter ist unbekannter Herkunft.

Der erste erfolgreiche Nachkomme war Jasmin du Thot , welcher das Grosse Kriterium der Sechsjährigen in Fontainebleau 1981 gewann.

Unter seinen Hengstsöhnen sind besonders In Chala A, Polack II, Ospide, Obligeant, Rocroi II, Jasmin und Océanique zu nennen.



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