Holsteiner Körung 2011: Reservesieger Cascadello v. Casall erzielt Spitzenpreis 600.000 Euro

Geschrieben von Holsteiner Verband. Veröffentlicht in Auktionen

Auktionsspitze Cascadello von Casall x Clearway (Foto: J. Bugtrup) Neumünster - Das Festival der Casall-Nachkommen. Der Reservesieger der diesjährigen Holsteiner Körung Cascadello v. Casall-Clearway I war der Star bei der Auktion der gekörten Hengste.

Für 600 000 Euro wechselte er nach einem regen Bieteduell, an dem u. a. auch belgische und holländische Kunden beteiligt waren, in den Besitz des im Aufbau befindlichen Gestüts Fohlenhof in Hassloch.

Die gute Nachricht: Der Hengst wird den Züchtern in Schleswig-Holstein erhalten bleiben, denn er soll hier voraussichtlich aufgestellt werden. Auch der Siegerhengst Cositino v. Cosido-Libertino I wird zunächst in Deutschland verbleiben. Kunden aus Brasilien ersteigerten den Fuchs für 180 000 Euro und stellen ihn dem Landgestüt Redefin zur Verfügung.

Das Haupt- und Landgestüt in Marbach kann sich über zwei von amerikanischen Kunden ersteigerte Pachthengste freuen: Crass v. Carrico a. d. Ulanda v. Chambertin-Carpaccio (Stamm 1525) aus der Zucht und dem Besitz von Kai Gerken, Lasbek, der für 45 000 Euro von Auktionator Uwe Heckmann zugeschlagen wurde, und Cornet de Lux v. Cornet Obolensky a. d. Ordelia v. Contender-Cor de la Bryère (Stamm 1094) aus der Zucht von Morten & Pia Augustinus, DK-Bogense, und dem Besitz von Pia Augustinus und Thomas Jensen, DK-Soendersoe, der 95 000 Euro kostete. Die 13 zum Verkauf stehenden gekörten Hengste erzielten einen Durchschnittspreis von 121.230 Euro.

Casall stellte auch den teuersten nicht gekörten Hengst bei der Auktion. Clarcon a. d. Valetta v. Landos-Cascadeur (Stamm 1859) , ebenfalls gezogen von Detlef Hennings ausgestellt von Detlef & Reimer Hennings sowie Dieter Mehrens, kostete 60 000 Euro und wird einen neuen Stall in den USA beziehen. Die 36 im Auktionsring erschienen nicht gekörten Hengste kosteten im Schnitt 21 457 Euro.

Reitpferde: Chantilly war die Teuerste

Und wieder Casall: Er ist auch Vater des teuersten Reitpferdes der diesjährigen Elite-Auktion des Holsteiner Verbandes
Für 160 000 Euro wurde die vierjährige Chantilly v. Casall a. d. Larena v. Acobat I-Cantus (Stamm 4507) von einem Schweizer Turnierstall ersteigert. Ein weiteres Pferd, das die 100 000 Euro-Marke “knackte”, war ein Wallach, der nicht nur wegen seines gewaltigen Springvermögens, sondern auch wegen seiner ungewöhnlichen Farbe in aller Munde war: Colourful v. Caretino a. d. O-Corrada v. Corrado I-Alcatraz (Stamm 703) aus der Zucht und dem Besitz von Peter Reimer Janssen, Kattrepel, kostete 135 000 Euro und wurde einem internationalem Springreiter aus Nordrhein-Westfalen zugeschlagen. “Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, zumal alle Pferde verkauft werden konnten”, sagte der erste Vorsitzende des Holsteiner Verbandes, Jan Lüneburg, nach der Auktion der Reitpferde, die im Schnitt 46.564 Euro kosteten. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 6000 Euro gegenüber dem Vorjahr.
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